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Allgemeines zu Genetische Krankheiten

Wie der Menschen, so können auch Katzen erkranken. Sehr viele Leiden sind genetischer Natur oder die Disposition zu erkranken, liegt in der Familie. Meistens kennen wir von unseren Tierheim- oder Findelkatzen keinerlei Vergangenheit oder Verwandte und somit auch keine Familiengeschichte. Es lassen auch nur sehr wenige Bauern ihre Hofkatzen auf genetische Krankheiten untersuchen, auch wenn diese regelmässig Nachwuchs kriegen.

Die nachfolgende Liste an genetischen Krankheiten ist nicht vollständig, da mittlerweile ca. 250 verschiedene Krankheiten dokumentiert sind. Auch wenn fast jede Erbkrankheit bei allen Rassen inkl. Hauskatzen auftreten kann, gibt es auch Krankheiten, die in einigen Rassen gehäuft vorkommen. Der Grund liegt bei der Entstehung der Rasse und dem damaligen engen Genpool.

Einige Erbkrankheiten lassen sich durch Gentests feststellen. Genetisch bedingte Krankheiten entstehen durch Veränderungen der Chromosomen oder Genmutationen. Leider ist aktuell nur eine geringe Anzahl Mutationen im Genom der Katze klar identifiziert. Für einen genetischen Test braucht es die DNA von Speichel oder Blut. Die Resultate sind in 3 Gruppen unterteilt:

  • Genotyp N/N (homozygot gesund): Dieses Tier trägt die Mutation nicht und kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.
  • Genotyp N/mut (heterozygoter Träger): Dieses Tier trägt eine Kopie des mutierten Gens und gibt die Mutation aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an seine Nachkommen weiter. Ein solches Tier sollte nur mit einem N/N Tier verpaart werden.
  • Genotyp mut/mut (homozygot betroffen): Es gibt die Mutation zu 100% an seine Nachkommen weiter und sollte nur mit N/N Tieren verpaart werden oder aus der Zucht ausgeschlossen.

Leider lässt sich nicht jede Erbkrankheit genetisch testen oder der Test ist nur für bestimmte Rassen validiert.

Dies heisst aber nicht, dass eine Katze von einer anderen Rasse nicht auch daran erkranken könnte. Sei es durch Mutationen oder weil irgendwo früher eine andere Rasse eingemixt wurde. Viele Krankheiten vererben sich rezessiv und ein Gen kann ein paar Generationen überspringen, bis das Allel ein passendes Pendant findet.

Es gibt Erbkrankheiten, die enden immer tödlich (z.B. HCM, PKD, schwere Fälle von Wasserkopf), andere wiederum lassen sind mit einer Operation korrigieren (z.B. HD, PL, Roll-Lid). Ist eine Katze von einer Erbkrankheit betroffen, bedeutet dies Zuchtausschluss. Je nach Art der Erbkrankheit sollte auch nicht mit nahen Verwandtschaft gezüchtet werden.

Bei der Auswahl unserer Zuchttiere achteten, wir darauf, dass die Eltern auf erbliche Krankheiten getestet wurden. Dies entbindet uns aber nicht, unsere Zuchttiere im entsprechenden Alter auch untersuchen zu lassen.

Aber auch regelmässiges Testen der Elterntiere ist keine 100% Garantie dafür, dass niemals eines unserer Kitten eine Erbkrankheiten entwickeln wird.