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PKD

Polyzystische Nierenerkrankung

Die Abkürzung PKD kommt aus dem englischen Polycystic Kidney Disease. Sie führt neben Zysten in Leber und Bauchspeicheldrüse zur Bildung von flüssigkeitsgefüllten Zysten in der Niere und schlussendlich zum tödlichen Nierenversagen.

Die polyzystische Nierenerkrankung war einst eine weit verbreitete Erbkrankheit, die Perserkatzen und deren Abkömmlinge betraf. In einer Studie in den Jahren 1998-2000 wurden 267 Persern untersucht. Davon waren 42 % positiv, d. h. beinahe jede zweite Perserkatze war PKD-positiv. Die PKD kann somit als bedeutendste vererbte Nierenerkrankung bei der Katze angesehen werden. Der Erbgang ist dominant, das bedeutet, ist ein Elternteil betroffen, kann die Krankheit vererbt werden. Sind beide Eltern negativ getestet, so ist der Nachwuchs auch negativ.

Für Perserkatzen und deren Abkömmlinge existiert ein Gentest. Laboklin schreibt dazu: „Bei einem positiven Nachweis der Mutation kann davon ausgegangen werden, dass sich bedingt durch ein defektes Protein Zysten in der Niere ausbilden werden. Bei einem negativen Befund kann nicht mit vollständiger Sicherheit ausgeschlossen werden, dass weitere bislang unbekannte Mutationen zur PKD-Erkrankung führen können.“ 

Laut Laborklin findet man heute dank gezielter Selektion der Züchter nur noch heterozygote Tiere und zwar im einstelligen Bereich. Homozygote (PKD/PKD) Tiere sterben meistens kurz nach der Geburt oder schon im Mutterleib.

Bei einem betroffenen Tier entwickeln sich im Nierengewebe mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume (Zysten), die das normale Nierengewebe verdrängen. Die Zysten sind schon bei der Geburt vorhanden, aber noch winzig klein. Im Laufe der Jahre nehmen sie an Grösse zu. Die Erkrankung verläuft in unterschiedlichen Stadien:

Im Anfangsstadium (Stadien I bis III)

Es bilden sich Zysten in beiden Nieren, die Nieren werden grösser.

Nierenfunktion wird schlechter (Stadium IV/V)

Im weiteren Verlauf der Erkrankung wird dann die Nierenfunktion in Abhängigkeit vom Nierenvolumen schlechter. Wenn mehr als zwei Drittel des Nierengewebes verdrängt und damit zerstört sind, kann die Niere das Blut nicht mehr ausreichend filtrieren.

Als Folge reichern sich die Schlackenstoffe des Körperstoffwechsels im Blut an, das Tier wird krank. Die häufigsten Anzeichen sind vermehrtes Trinken und vermehrter Harnabsatz, schlechter Appetit, Abmagerung, gegen Ende auch Erbrechen. Schliesslich führt die Krankheit zum Tod durch Nierenversagen.

Die momentan zuverlässigste Methode, PKD zu erkennen, ist die Ultraschalluntersuchung der Nieren, da bei einem negativen Gentest nicht ausgeschlossen werden kann, dass es noch weitere Gene gibt, die für diese Krankheit verantwortlich sind.

Bereits im Alter von 9 Monaten können 90% der erkrankten Katzen erkannt werden. Im Alter von einem Jahr werden praktisch alle Zystenträger zuverlässig erkannt. Um ganz sicherzugehen, wurde deshalb in der Schweiz für die Untersuchung ein Mindestalter von einem Jahr festgelegt. Meistens erfolgt der PKD Schall zusammen mit dem ersten HCM Schall.